Erste Retrospektive: So gelingt der einfache Start im Team

Die erste Retrospektive ist wichtig. Sie entscheidet oft darüber, ob dein Team Retros künftig als hilfreiches Format erlebt oder eher als Pflichttermin.

Die gute Nachricht: Deine erste Team-Retrospektive muss weder kreativ noch kompliziert sein. Im Gegenteil. Für den Anfang funktioniert eine einfache Struktur fast immer besser.

Die beste Methode für die erste Retrospektive

Zum Einstieg empfehle ich ganz klar die Keep-Stop-Start Retro.

Warum? Weil sie leicht verständlich ist, schnell Ergebnisse liefert und das Team direkt zu konkreten Verbesserungen führt. Genau das braucht eine erste Retrospektive.

Keep-Stop-Start Retro

Keep: Was sollten wir beibehalten?
Stop: Womit sollten wir aufhören?
Start: Was sollten wir anfangen zu tun?

Wenn du die Methode zuerst genauer verstehen willst, schau hier rein: Keep-Stop-Start Retrospektive einfach erklärt

Was sollte die erste Team-Retrospektive erreichen?

Mehr braucht es am Anfang meistens nicht:

  • Das Team blickt gemeinsam auf die letzte Zusammenarbeit zurück.
  • Alle dürfen Beobachtungen und Probleme ansprechen.
  • Ihr einigt euch auf ein bis zwei kleine Maßnahmen für die nächste Runde.

Wichtig ist nicht die perfekte Methode. Wichtig ist, dass die Retro einfach, sicher und nützlich wirkt.

So hältst du die erste Retrospektive einfach

  • Starte mit einem kurzen Check-in, damit jede Person einmal zu Wort kommt. Ideen findest du hier: Retrospektive Check-ins . Solltest du die erste Retrsopektive in Echometer durchführen, wird ein Check-In auf Wunsch automatisch für dich generiert.
  • Nutze eine simple Methode statt eines verspielten Formats.
  • Diskutiert nicht zu viele Themen gleichzeitig.
  • Wählt am Ende nur ein bis zwei Maßnahmen aus.
  • Plane lieber 45 bis 60 Minuten als eine zu lange Sitzung.

Wenn dein Team noch sehr vorsichtig ist, helfen vorab einfache Team-Übungen für agile Retrospektiven .

Typische Fehler bei der ersten Retrospektive

  • Zu viele Fragen auf einmal
  • Zu ausgefallene Methode für ein neues Team
  • Zu viel Fokus auf Probleme statt auf nächste Schritte
  • Keine konkreten Maßnahmen

Darum ist Keep-Stop-Start für die erste Retrospektive so stark: Das Format bleibt simpel und führt fast automatisch zu umsetzbaren Verbesserungen.

Was kommt nach der ersten Retro?

Wenn eure erste Retrospektive gut funktioniert hat, könnt ihr später weitere Formate ausprobieren. Eine gute Übersicht findest du hier: 50 Retrospektive Methoden . Wenn du eher nach lockereren Formaten suchst, schau auch in diese Sammlung: Retrospektive Spiele für Teams .

Für die Moderation selbst hilft dir dieser Beitrag weiter: Schrittweise Anleitung für deine erste Retro . Zusätzliche Praxistipps findest du auch hier: Eine Retrospektive moderieren und 5 Tipps für Retrospektiven für Anfänger .

Fazit

Wenn du deine erste Retrospektive planst, mach es dir leicht. Nimm eine einfache Methode, halte die Runde kurz und sorge dafür, dass am Ende eine kleine Verbesserung feststeht.

Für fast alle neuen Teams ist die Keep-Stop-Start Retro und ein geführtes Retro-Tool wie Echometer dafür der beste Start.

FAQ zur ersten Retrospektive

Welches Retro Format sollte ich für die erste Retrospektive verwenden?

Verwende für die erste Retrospektive ein einfaches Retro-Template. Keep-Stop-Start oder Good-Bad sind gute Templates für die erste Retro.

Welches Tool für die erste Retro?

Bei Retros vor Ort, verwende erstmal ein Whiteboard mit Sticky Notes. Bei Online-Retros verwende ein geführtes, anfängerfreundliches Retro-Board wie Echometer.

Wie lange dauert die erste Retro?

Nimm dir für die erste Retrospektive genug Zeit, damit das Team sich ohne Zeitdruck mit dem Format vertraut machen kann. 60 Minuten sind gut.

Welcher Ablauf für die erste Retro?

Starte mit einer kurzen Erläuterung des Formats der Retrospektive:

  • Das Ziel der Retro: Raum für Feedback, um die Zusammenarbeit kontinuierlich zu verbessern.
  • Regeln der Retro: Vertraulicher Rahmen. Keine Schuldzuweisungen.
  • Schritte der Retro: 1. Ankommen, 2. Feedback sammeln, 3. Feedback in der Gruppe Falls es keine Fragen von den Teilnehmenden gibt, kannst du direkt mit den Schritten starten.

Wenn du dich unsicher fühlst, schau dir einfach eine Retro in Echometer an, um den Ablauf besser zu verstehen und Sicherheit zu gewinnen.

Klicke dafür zum Beispiel hier: Good-Bad Retro in Echometer (kein Login notwendig)

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FAQs zum Retrospektive-Tool

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Muss ich mich registrieren, um das Retro Tool zu testen?

Nein, du musst dich nicht in Echometer einloggen, oder registrieren, um das Retro Board und Retro Tool in Echometer zu testen.

Du kannst Echometers Retro Board über folgenden Link einfach ohne Login ausprobieren: Probedurchlauf starten

Wie kann ich Echometers Retro-Tool kaufen?

Melde dich zuerst einfach kostenlos in Echometer an. Navigiere dann in den Workspace, für den du das Retro-Tool kaufen möchtest. Falls noch nicht geschehen, kannst du das hier machen: Account in Echometer 1:1-Tool erstellen

Anschließend kannst du dein Abo (für sowohl das Retro-Tool als auch die 1:1-Software) innerhalb der Workspace-Einstellungen verwalten.

Beim Upgrade kannst du aus verschiedenen Zahlungsmethoden auswählen.

Falls du selber keinen Zugriff auf die Kreditkarte deines Unternehmens hast, kannst du ein*e Einkäufer*in einfach als Workspace-Admin in deinem Echometer-Workspace hinzufügen, damit dieser Admin das Upgrade für dich durchführen kann.

Was ist der Unterschied zwischen dem Retrospektive-Tool und der 1:1-Software?

In Echometer gibt es zwei 2 separate Softwarelösungen, die innerhalb jedes Workspaces in Echometer zur Verfügung stehen:

  • 1:1-Tool: Eine Software zur Planung und Durchführung von 1:1-Meetings sowie des Tracking der Mitarbeiterentwicklung
  • Retrospektive-Tool: Eine Software zur Planung und Moderation von Retrospektiven sowie des Trackings der Teamentwicklung durch Team-Health-Checks

Beides sind voneinander unabhängige Softwarelösungen, sie können also losgelöst voneinander genutzt werden.

Sie funktionieren jedoch nach den gleichen Prinzipien und zielen auf die gleichen Mehrwerte ab: Die Weiterentwicklung von agilen Teams. Insofern ist die gleichzeitige Nutzung beider Softwarelösungen empfohlen.

Kann ich mehrere Admins in Echometer benennen?

Ja, du kannst sowohl auf Team-Ebene als auch auf Workspace-Ebene beliebig viele Nutzer*innen mit Administrationsrechten ausstatten. Beachte folgendes:

  • Nur Workspace Admins können für einen Echometer Workspace ein Echometer-Abo abschließen und verwalten.
  • Nur Workspace-Admins können weitere Teams anlegen und weitere Workspace-Admins benennen oder entfernen.
  • Team-Admins können für ihr Team weitere Team-Admins und Teammitglieder benennen und entfernen
Wie ist die Struktur von Retrospektiven in Echometer?

Die Echometer Retrospektive Software ist so entwickelt worden, dass sie Teams maximal einfach und effektiv durch die Retrospektive führt und dabei Best Practices befolgt.

Die Schritte und ihre Reihenfolge lassen sich über die Navigation innerhalb der Retro individuell anpassen. Standardmäßig ist eine Retrospektive in Echometer so strukturiert:

  • Eisbrecher
  • Review der offenen Maßnahmen aus vergangenen Retros
  • Feedback sammeln (zuerst Health Checks, dann offene Fragen)
  • Priorisierung des Feedbacks
  • Maßnahmen ableiten
  • Abschluss der Retrospektive mit dem “ROTI-Score” (Return on Time Invested)

Zusätzliche Whiteboards (z.B. für Workshops, zur Analyse von Problemen oder zum Brainstormen von Maßnahmen) können über die Navigation der Retrospektive dabei an jeder Stelle auch spontan eingefügt werden.

Gibt es ein Analyse-Dashboard, um Trends zu erkennen?

Ja, die Echometer Retrospektive Software hat diverse, ausführliche Dashboards für das Monitoring des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses deines agilen Teams:

  • Einerseits kannst du dir in der Retro-Archiv einen schnellen Überblick über vergangenen Team Retrospektiven verschaffen.
  • Andererseits kannst du mithilfe des ROTI-Scores und der Health Check Items, die du als regelmäßigen Happiness Check verwenden kannst, Stimmungstrends im Team anhand konkreter KPIs bzw. agiler Metriken sichtbar machen.
  • Darüber hinaus gibt es weitere Aktivität-Trends

Echometer unterscheidet bei den Health Checks zwischen Team Health und Workspace Health:

  • Ergebnisse aus dem Team Health werden immer nur innerhalb des Teams transparent gemacht
  • Ergebnisse aus dem Workspace Health werden über alle Teams hinweg transparent gemacht